Wie unser Körper auf schwere Verluste reagiert – Im Gespräch mit Frédérique Barraud
- Gabriela Burri
- 6. Aug.
- 10 Min. Lesezeit
Neben Frédérique’s langjähriger Arbeit an der Grenze und am Flughafen im operativen Bereich beim Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit ist sie nun seit 2012 im Bereich HR in der Rekrutierung für den Zoll tätig. Sie ist ausserdem in der psychosozialen Nothilfe für Blaulichtorganisationen im Einsatz. Daneben leitete sie als Erwachsenenbildnerin über 16 Jahre Kommunikations- und Konfliktmanagementseminare beim Zoll und ist bei Öffentlichkeitsauftritten im Einsatz.
Frédérique bietet seit 2018 auf der Vision Ranch im Kanton Schaffhausen Pferdegestütztes Coaching an und ist unter anderem ausgebildet im Bereich Traumatherapie, Mentalcoaching und Cranio-Sacral Therapie (noch in Ausbildung).
Im Interview erzählt sie uns, welchen Herausforderungen sie in ihrem Arbeitsalltag begegnet und welche Reaktionen unseres Körpers nach einem schmerzhaften Verlust ganz normal sind.

Du begleitest beruflich wie auch in deiner Teilselbständigkeit Menschen im Umgang mit Krisen. Kannst du deine Arbeit in wenigen Sätzen beschreiben?
Frédérique: Im beruflichen Kontext begleite ich als Mitglied des Peer-Teams für psychosoziale Nothilfe und in der Teilselbständigkeit Menschen in sämtlichen Themen, welche das Leben herausfordert. Was als Krise erlebt wird, ist äusserst individuell und situativ, und hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Mein Auftrag in der psychosozialen Nothilfe und Betreuung beim Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) ist in erster Linie die Begleitung durch die Akutphase nach einem potenziell traumatisierenden Ereignis mit Überführung in die Stabilisierungsphase. Wir stehen unseren Mitarbeitenden für alle Arten von belastenden Ereignissen oder Situationen - also oftmals auch im privaten Kontext - begleitend zur Seite. Die psychosoziale Nothilfe grenzt sich von einer langfristigen und weiterführenden Psycho- und/oder Traumatherapie jedoch klar ab.
Dagegen begleite ich in meiner Teilselbständigkeit die Menschen auch über längere Zeit, insbesondere mit den Pferden als Co-Begleiter. Die Pferde wirken sehr effektiv regulierend auf das Nervensystem in Akut- und Stabilisierungsphasen. Begleitend - bspw. zu einer Psychotherapie - arbeite ich körperzentriert und in einer späteren, aufbauenden Phase dann auch weiterführend an den Bereichen, welche eine anhaltende Resilienz fördern.
Was fasziniert dich an deiner Arbeit, und was sind die grössten Herausforderungen?
Frédérique: Was mich immer wieder aufs Neue fasziniert ist diese unfassbare, in uns allen innewohnende Intelligenz des Lebens, welche uns mit allen Mitteln versucht zu schützen und am Leben zu erhalten. Sie zeigt sich sehr individuell und kein Mensch reagiert auf dasselbe Ereignis gleich wie der andere. Auch wenn es sich durch psychische Antworten so beängstigend anfühlen kann, als würde etwas Mächtiges gegen einen selbst in Form von physischen und/oder psychischen Symptomen arbeiten, liegt darunter immer die Absicht dieser tiefen, eigene Intelligenz unseres Systems, uns zu schützen und gesund am Leben zu erhalten.
Wichtig in der Begleitung von Menschen ist es, die eigenen Grenzen zu kennen und die der Begleitung wahrzunehmen, den eigenen inneren Zustand vor einem Kontakt soweit geklärt zu haben, dass eine hohe Präsenz und Klarheit möglich ist. Meines Erachtens ist es nur so möglich, den Raum für das Gegenüber vertrauensvoll halten zu können, denn Vertrauen und Co-Regulation des Nervensystems durch eine menschliche Begleitung ist das A und O in schwierigen Lebensphasen.
Würdest du den Verlust eines geliebten (Haus)tieres ebenfalls als persönliche Krise bezeichnen?
Frédérique: Ja, absolut. Ein geliebtes Tier kann für einen Menschen eine sehr wichtige und weitreichende Bedeutung und auch Funktion im Leben haben. Oftmals sind sie vollwertige Familienmitglieder, bedingungslose enge Vertraute, Partner bei Sport oder Hobbies und bedeuten für ein menschliches Leben oft eine wichtige Bindung, emotionalen Anker, Sicherheit und – wie zuvor bei den Pferden auch schon erwähnt – eine wichtige Funktion im Alltag, welche das Nervensystem dauerhaft reguliert und bspw. Geborgenheit vermittelt. Zudem sind wir Menschen für die Tiere verantwortlich, sie sind in unserer Obhut. Fürsorge und Pflege geben uns Sinn, Aufgabe und Struktur im Leben. Ein Verlust eines Tieres kann also eine enorme Lücke im Leben hinterlassen.
Es gibt klassische Faktoren, welche die Intensität einer belastenden Situation, also auch ein Verlust eines geliebten Tieres, beeinflussen. Es spielt beispielsweise eine Rolle, welche persönliche Bedeutung und Wichtigkeit das Tier hatte und entsprechend dann der Verlust für den Menschen. Oder, ob der Verlust vorhersehbar war und man sich gut darauf vorbereiten konnte, oder nicht. Auch die Dauer der belastenden Situation wie auch die Kontrollierbarkeit, also ob man irgendetwas tun kann/konnte oder sich hilflos und ohnmächtig fühlt. Natürlich fliessen hier auch Gefühle von Schuld in die belastende Situation.
Was passiert aus deiner Sicht in einem Menschen, wenn ein Ereignis – wie der Verlust eines geliebten Tieres – das bisherige Leben plötzlich auf den Kopf stellt?
Frédérique: Zunächst gerät tatsächlich die innere Welt aus dem Gleichgewicht und die Realität wie sie zuvor war, ist plötzlich verändert. Daraus kann eine Orientierungslosigkeit und eine innere Verwirrung oder ein Erleben von Unwirklichkeit entstehen, wenn z.B. gewohnte Rituale wegfallen, das Tier unbewusst immer wieder zu suchen, es aber nicht mehr da ist. Ich erlebe auch, dass der Verstand genau verstehen kann, was passiert ist – ganz logisch, aber das innere Erleben noch nichts einordnen konnte. Jedes Mal, wenn man den leeren Platz sieht, wenn man nicht mehr freudig begrüsst wird beim Nachhausekommen, am Morgen nicht mehr füttern muss, die fehlenden Schritte, die Bewegungen, welche nicht mehr um uns sind usw. wird es deutlicher, fühlbarer und realer, dass das geliebte Tier wirklich nicht mehr da ist. Oft ist da nicht nur ein grosser Schmerz und Trauer um diesen Verlust, sondern die Gefühle vermischen sich mit älteren unverarbeiteten Verlusterfahrungen oder verdrängten Gefühlen, welche sich nun ebenfalls heftig bemerkbar machen können und einem vielleicht nicht mal bewusst waren. Dieses Gefühl kann überwältigend sein. Vielleicht hatte genau dieses geliebte Tier den Menschen durch eine andere Krise begleitet, und fehlt nun auch zusätzlich als Trost.
Nach einem Verlust des geliebten Wesens, können sich diese physischen und psychischen Schutzreaktionen in Form von Symptomen, welche ich eingangs erwähnt habe, bemerkbar machen. Einige häufige Beispiele wie Schlafstörungen, Albträume, Gereiztheit, Konzentrationsprobleme, sozialer Rückzug, Angst- und Panikanfälle, starke Stimmungsschwankungen, wiederkehrende Bilder oder auch Gefühlstaubheit, das Gefühl, sich wie in Watte zu fühlen, Müdigkeit, Erschöpfung, Appetitlosigkeit, surreales Empfinden vom Wechsel tiefer Trauer zum Weiterführen des normalen Alltags usw.
Was ich hier wirklich als entlastend erlebe, ist schon das alleinige Wissen, dass dies normale, gesunde Schutzreaktionen des Körpers und des Nervensystems sind, um einem überwältigenden Ereignis zu begegnen. Ich höre oft die Angst «was passiert da mit mir»? «Werde ich verrückt oder habe ich Psychosen, eine Störung»? Nein, das Gegenteil ist der Fall – in den ersten Wochen eines Verlustes eines geliebten Tieres ist es ein gesunder Versuch des Körpers, sich zu regulieren. Mit der Zeit kann das eigene System das Erlebte immer mehr verarbeiten, ordnen und schlussendlich in die Biografie der einzelnen Lebensgeschichte überführt werden. Wenn die starken Reaktionen, aus welchen Gründen auch immer, über mehrere Wochen nicht abnehmen oder sich sogar verschlimmern, dann empfehle ich, eine fachliche Unterstützung in Anspruch zu nehmen.
Warum reagieren Menschen auf ähnliche Verluste oft ganz unterschiedlich?
Frédérique: Das menschliche Leben selbst wird ja völlig einzigartig in eigener und somit subjektiver Wahrnehmung erlebt. Jeder Mensch hat eine eigene Geschichte, einen zum Zeitpunkt des Verlusts unterschiedlich gefüllten «Stressrucksack» und individuelle Verlusterfahrungen (verarbeitete und unverarbeitete). Und wie ich vorher erwähnt habe, gibt es unterschiedliche Faktoren, welche zum Beispiel die Intensität bestimmen. Somit erlebt und reagiert jeder Mensch anders und auch nicht zweimal genau gleich.
Was brauchen Menschen unmittelbar nach einer persönlichen Krise am meisten?
Frédérique: Sicherheit, Stabilität, Schutz und das Gefühl von «ich kann etwas kontrollieren». Deshalb sind emotionale Zugewandtheit, Verbundenheit und stabile Begleitung durch andere Menschen (natürlich auch durch andere geliebte Tiere) sehr wichtig. Oftmals reicht es aus, einfach da zu sein; mitfühlend, präsent, achtsam und mit dem Herzen ganz beim Menschen. Auch in praktischen Dingen unterstützend da zu sein, aber ohne sich aufzudrängen oder gar zu entmächtigen. Ein offenes Ohr zu haben, die Gefühle des Betroffenen annehmen, wie sie sind, ohne sie zu zerreden und Ruhe und Vertrauen zu vermitteln, haben eine immens starke Co-Regulierung und senken den Stress nachweislich. Stabile Verbindung, dass der Betroffene fühlen kann «ich bin begleitet und nicht allein», ist bei jedem Verlust oder Krise entscheidend. Ich sage dem jeweils «den Raum» für das Gegenüber emotional so zu halten, so dass das Nervensystem des Betroffenen mehr Ressourcen hat, um sich um das innere Geschehen und das emotionale Verarbeiten/Ordnen kümmern zu können.
Viele möchten möglichst schnell wieder «funktionieren». Ist das hilfreich oder eher problematisch?
Frédérique: Gewisse Routinen und Strukturen im Alltag sind durchaus hilfreich und auch wichtig für das Gefühl, eine gewissen Kontrolle zu haben, angesichts der häufig gefühlten Ohnmacht der Verlustsituation. Wenn es aber zu einem «Müssen» wird oder dazu dient, den Gefühlen möglichst auszuweichen, ist es nicht förderlich für den Verarbeitungsprozess. Oftmals ist ein Pendeln zwischen Raum und Zeit für die Verarbeitung und der Normalität des Alltags hilfreich, um im eigenen Tempo diese Erfahrung zu verarbeiten und zu integrieren. Was ich nicht empfehle sind Suchtmittel oder starke Ablenkungen, insbesondere langes, intensives Fernsehen/Scrollen etc., da dies sehr viel Kapazität des Gehirns benötigt, was das «Ordnen» des Geschehenen verhindern oder verlangsamen kann. Und natürlich ist es hilfreich, sich wenn möglich emotionale Ruhe zu schaffen und möglichst wenig zusätzlich emotionale Reize zuzulassen. Hier ist das soziale Umfeld wieder hilfreich, wenn die Person auch hier entlastet werden kann.
Gibt es typische «Fehler», die Menschen nach einem schweren Verlust machen? Oder wie geht «richtiges» Trauern deiner Meinung nach?
Frédérique: Für mich gibt es kein richtiges oder falsches Trauern. Genau in einer solchen (eigenen) Bewertung sehe ich eher eine Gefahr, wenn man eine Vorstellung davon hat, wie lange oder wie tief die Trauer sein sollte oder eben nicht. Was ich als sehr heilsam erlebe ist, wenn man Mitgefühl und Akzeptanz der Gefühle für sich selber haben kann. Es geht nicht darum, das Trauern möglichst schnell abzuschliessen und das geliebte Tier zu vergessen. Vielmehr geht es darum, mit der Liebe für das Tier weiterzuleben und gleichzeitig auch im Umgang mit dem Schmerz einen Weg zu finden.
Kann man lernen, generell mit Krisen besser umzugehen? Und wenn ja, wie?
Frédérique: Grundsätzlich denke ich, dass, je besser man sich selbst kennt, desto eher sind auch Krisen zu bewältigen. Wenn einem die eigenen Ressourcen bewusst sind, also was einem guttut und was man braucht, ist es auch in Krisenzeiten oder in schwierigen Situationen besser abrufbar. Auch die Erfahrung, dass man Krisen übersteht oder sogar gestärkt aus Krisen hervorgehen kann, geben Vertrauen und Sicherheit.
Welche kleinen Schritte helfen konkret, nach und nach wieder Boden unter den Füssen zu gewinnen?
Frédérique: Die kleinsten alltäglichen Handlungen der Selbstfürsorge sind bei einer starken Trauer bereits viel Wert; Aufstehen und etwas essen, Körperpflege, vielleicht warm baden, an die frische Luft gehen – sich um sich selbst zu sorgen gibt dem eigenen System tröstliche Botschaft. Und dann natürlich seine Gefühle wie Angst, Schuld, Schmerz, Wut etc. vertrauten Menschen ehrlich erzählen können (wichtig: ohne bewertet zu werden). Auch, wenn sie im Verlustkontext vielleicht keinen «Sinn» ergeben. Oftmals hilft es, einen Ort stimmig einzurichten, das kann im Wohnbereich oder irgendwo ausserhalb sein, mit vielen Erinnerungen an das Tier, an dem man sich besonders verbunden fühlt. Beispielsweise mit einer Kerze, einem Foto, einem bestimmten Gegenstand usw. Es kann auch hilfreich sein, sich dort dann jeweils ganz bewusst Zeit zu nehmen um zu trauern oder in schönen Erinnerungen zu verweilen. Es gibt viele schöne verschiedene Rituale, um das Tier zu würdigen, die Liebe zum Ausdruck zu bringen und den Abschied symbolisch zu unterstützen. Das kann alleine oder gemeinsam mit anderen Menschen sein, mit denen man die Erinnerungen teilt.
Auch hier ist es wichtig, auf die innere Stimmigkeit und seine Bedürfnisse zu hören. Manchmal ist man noch nicht bereit, mit einem Ritual den Abschied zu zelebrieren. Dann sollte man sich Zeit für jeden Schritt nehmen und diesbezüglich keine Erwartungen an sich selbst haben.
Was können Angehörige oder Freunde tun, wenn jemand gerade eine persönliche Krise erlebt?
Frédérique: Ein paar Sätze dazu habe ich bereits erwähnt. Als Angehörige des sozialen Umfeldes ist es wichtig zu verstehen, dass es nicht «nur» ein Tier war, sondern eine tiefe Bindung zum Tier vorhanden war und das Tier eine wichtige Persönlichkeit war. Die Trauer voll zu respektieren und zuzuhören helfen dem Ordnen und Verarbeiten des Betroffenen enorm. Oftmals kommen immer wieder dieselben Erinnerungen hoch – das ist absolut normal und muss nicht erschrecken. Das passiert, damit sich das System durch die Wiederholungen weiter einordnen kann und ist gesund. Auch längerfristig nachzufragen und da zu sein sind wichtig für das Gefühl von «ich werde verstanden, wahrgenommen und gefühlt in meinem Schmerz». Das ist für uns soziale Wesen sehr zentral. Genau diese sozialen Verbindungen sind unglaublich heilsam und für die psychische Gesundheit elementar.
Was hat dich deine Arbeit über Menschen gelehrt?
Frédérique: Ich bin von der kreativen, lebendigen Intelligenz, Weisheit und Kraft jedes einzelnen menschlichen Wesens immer wieder fasziniert. Die innere Natur findet immer wieder Wege und ist stets bestrebt, durch alle Widrigkeiten hindurchzuwachsen. Die Kraft des Lebens, immer einen Weg zur Heilung oder Ganzwerdung zu finden, um weiterzuleben berührt mich unglaublich und erfüllt mich stets mit Demut.
Was ich auch gelernt habe ist, dass es oftmals anders ist, als es scheint. Also bspw. Menschen, welche auch in Krisen stark im Aussen wirken, sich selber aber innerlich völlig anders fühlen; zerbrechlich, erschöpft, am Ende – oder natürlich auch umgekehrt.
Ich durfte noch unzählige weitere Erfahrungen in meiner Arbeit machen, aber das Grösste Geschenk, insbesondere in Krisen wie Tod und Verlust, ist diese unfassbar riesigen Liebe hinter der Trauer. Aus eigener Erfahrung und im Begleiten von Menschen ist es für mich immer wieder zutiefst berührend, diese ewige Liebe als Geschenk in all dem Schmerz zu erkennen, auch wenn es manchmal in der grossen Trauer zu Beginn nur ganz wenig durchschimmert… aber sie ist immer da.
13. Tier-Verlust.ch möchte Betroffene mit Informationen, Checklisten und einem Netzwerk von Fachpersonen begleiten. Wo siehst du den grössten Mehrwert eines solchen Angebots?
Frédérique: Ein solches Angebot finde ich äusserst hilfreich in einer emotional überwältigten Zeit. Wunderbar auch, wie achtsam und einfühlsam man mit einer zentralen Plattform mit Anlaufstellen, Netzwerk und so umfassenden, hilfreichen Informationen bedient wird. Wahrzunehmen, dass man mit der Trauer um ein geliebtes Tier nicht alleine ist und die Trauer absolut berechtigt ist, ist eine wichtige und schöne Qualität von Tier-Verlust Schweiz. Eine sehr grosse Unterstützung für Trauernde um ihr geliebtes Tier, wie auch für Angehörige des sozialen Umfeldes.
Welchen Gedanken möchtest du jemandem mitgeben, der gerade sein geliebtes Tier verloren hat?
Frédérique: Ich selber habe Tiere wie Pferde und Katzen verloren, welche mich teilweise ihr ganzes Leben (und ein wichtiger Teil meines Lebens) begleitet haben. Die Verbundenheit und Liebe von diesen Wesen erlebe ich so bedingungslos und einzigartig, das geht so unfassbar tief und ist mit nichts zu vergleichen. Deshalb ist es ganz natürlich, dass der Verlust eines solchen Begleiters des Lebens eine riesige Lücke hinterlässt.
Mitgeben möchte ich, dass der Schmerz und die Trauer zeigt, wie stark die Verbindung zwischen Mensch und Tier war. Die Trauer ist völlig in Ordnung, darf genauso sein wie sie sich zeigt und es muss sich niemand rechtfertigen.
«Du bist nicht alleine und auch wenn der Schmerz und die Trauer irgendwann verblassen – die Erinnerungen, die Verbindung und die Liebe zwischen euch bleibt ewig.»

Beautifully written and made me emotional regarding the loss of my darling dog Chiva 10 years ago. I still feel her walking with me when I walk on my way to the Reha Clinic where we always walked together. She was a special part of my life and will always remain in my heart. 💕💕 Thank you Frédérique for your touching words. 💕💕💕